2012: «Tanz mit Vampiren»

Regie: Dalit Bloch
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Fotografie (Die Siebtelbauern, Tanz mit Vampire, Arsen und Spitzenhäubchen), Janick Zebrowski: Website und Website

Presseartikel (PDF-Dateien) zu «Tanz mit Vampiren»: Birsigtalbote (vom 3. Mai 2012), Baslerzeitung, Birsigtalbote (vom 26. April 2012)

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Presseartikel zu «Tanz mit Vampiren»

BiBo, 26. April 2012: Wollen Sie mit Vampiren tanzen?

Screenshot des Birsigtal-Boten vom 26. April 2012

Wollen Sie mit Vampiren tanzen?

Morgen Freitag, den 27. April, ist es so weit. Dann tanzen im 99er-Dorf die Vampire ... Doch keine Panik: «Tanz der Vampire» ist eine Gruselkomödie, welche der Verein «Freies Theater Therwil» insgesamt zehn Mal in der Mehrzweckhalle aufführen wird.

Haben wir in den letzten Ausgaben vor allem über das sportliche Therwil geschrieben, so möchten wir die Bevölkerung sensibilisieren, auch Kulturveranstaltungen zu besuchen. Dafür muss man nicht in die Ferne gehen, denn zuhause wird Kultur auf höchstem Niveau geboten.

«Tanz mit Vampiren» hat als Basis einen Film von Roman Polanski. Dieser diente Peter Voellmy als Grundlange für eine Gruselkomödie. In Kurzfassung verraten wir unserer Leserschaft, worauf Sie sich freuen (oder doch «ängstigen») dürfen: «Sie sind, seit es Menschen gibt, blutsaugende Nachtgestalten, die Angst und Schrecken verbreiten. Der wohl berühmteste Vampir heisst Graf Dracula. Professor Harper, ein bekannter Vampirforscher und -bekämpfer, erfährt während eines Vortrags, dass sich Graf Dracula in Transilvanien (Rumänien) in einem alten Schloss befindet. Professor Harper hat keine Ruhe mehr und macht sich mit seinem Assistenten Fargo sofort auf den Weg dorthin.

In Transilvanien angekommen, spürt Professor Harper schnell, dass er sich auf der richtigen Spur befindet. Überall herrscht eine grosse Angst vor dem Grafen und den Geheimnissen im Schloss, obwohl niemand darüber spricht. Professor Harper erkennt jedoch an den vielen herumliegenden und aufgehängten Knoblauchknollen, dass er auf der richtigen Spur ist. Der Volksglaube sagt nämlich, dass Knoblauch die Vampire abhält.

Mit dem Auftreten, mit den Fragen und dem Forschungsdrang verursachen Professor Harper und sein Assistent Aufregung, Verwirrung und Unruhe. Die Situation eskaliert, als der Professor im Schloss dem gefürchteten Graf Dracula tatsächlich gegenübersteht. Erschwerend kommt hinzu, dass die beiden Forscher schliesslich nicht mehr wissen, wer im Schloss bereits Vampir ist und sich frisches Blut verschaffen muss.»

Kurzum: Die Besucher dieser Theateraufführung erwartet eine blutrünstige, spannende Geschichte, deren Ende nicht absehbar ist.

Verein Freies Theater Therwil
Dass es möglich ist, im 99er-Dorf Theater auf allerhöchstem Niveau zu geniessen, ist vielen engagierten Menschen zu verdanken. Es sind Laien-Schauspielerinnen und -spieler, die einen Grossteil ihrer Freizeit opfern, um Ihnen, geschätzte Leserschaft, kurzweilige Stunden zu bereiten.

Das Laientheater gehört seit vielen Jahren zu Therwil und lässt sich aus dem kulturellen Dorfleben nicht mehr wegdenken. Mehr noch, das Theater in Therwil begeistert seit vielen Jahren die Bevölkerung und weite zusätzliche Kreise, weil es – trotz Laienensemble – immer qualitativ hochstehende Aufführungen darbietet. Und auch die Gastfreundschaft der «Theaterbeizerinnen» sowie die Begeisterung und die Nähe des Ensembles zu Therwil machen die Aufführungen zu einem zusätzlichen Erlebnis.

Bis vor zwei Jahren war das «Freie Theater Therwil» noch unter dem Namen «Neue Szene 99» und davor unter dem Namen «Szene 99» bekannt. Der Verein «Freies Theater Therwil» gründete sich mit den gleichen Akteuren, welche schon Jahre, zum Teil über zehn Jahre, Theater in Therwil spielen. Der Verein «Freies Theater Therwil» hat das Ziel und die Aufgabe, weiterhin Laientheater mit hohem Niveau zu produzieren. Es wird darauf Wert gelegt, dass verschiedene und unterschiedliche Theaterformen und Inhalte gezeigt werden. Mit der diesjährigen Aufführung «Tanz mit Vampire» zeigt das Ensemble seine kreative Vielfalt und den Mut, wiederum ganz grosses Theater in Therwil aufzuführen.

Wir sind sicher, dass dies von der Bevölkerung honoriert wird.
Georges Küng

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BiBo, 3. Mai 2012: Tanz mit Vampiren

Screenshot des Birsigtal-Boten vom 3. Mai 2012

Tanz mit Vampiren

Eine gruselig gelungene Premiere in Therwil

In der letzten Ausgabe hat BiBo, im redaktionellen Teil Therwil, nochmals auf das Theaterstück «Tanz mit Vampiren» hingewiesen. Und tatsächlich – am vergangenen Freitag fand sich ein grosses Publikum ein, um sich die mit Spannung erwartete Umsetzung des berühmten Filmklassikers «Tanz der Vampire» von Roman Polanski anzuschauen. Die Regisseurin Dalit Bloch hat den Stoff temporeich, farbig und mit viel Witz inszeniert. Das Ensemble des Vereins «Freies Theater Therwil» zeigte eine schauspielerisch hochstehende Darbietung, die mit viel Spielfreude und Präzision das Publikum in ihre Bann gezogen hat. Die Zuschauer dankten mit begeistertem Applaus. Erzählt wird die Geschichte des etwas skurrilen Professors Harper, einem fanatischen Vampirjäger, der die Menschheit vom Überbösen retten will. Gespielt wird die Geschichte mit viel Spannung, Rhythmus und einem hohen physischen Einsatz. Dabei scheut Dalit Bloch mit ihren Schauspielerinnen und Schauspielern keinen Aufwand. In den originellen Kulissen von Kurt Walter wird auf zwei Stockwerken gerannt, gelacht, geschrien und geweint. Das mit übersteigerter Gestik und Bewegung gespielte Stück erinnert an die Zeit, «als die Bilder laufen lernten». Der in der Region bekannte Liedermacher Markus Heiniger (Biel-Benken) untermalt das Geschehen auf der Bühne live mit einem Klangteppich, der an die Stummfilmmusik anlehnt. Seine speziell für diese Inszenierung komponierten, herrlich skurrilen Lieder geben der grotesken Szenerie den letzten Biss ...

Tickets für die weiteren Vorstellungen gibt es in der Dorf Drogerie Eichenberger in Therwil oder an der Abendkasse. Gespielt wird noch bis am 12. Mai.

Weitere Informationen
www.freiestheater-therwil.ch (pd/kü)

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Basler Zeitung, 4. Mai 2012: Dracula auf dem Dorfe

Screenshot der Basler Zeitung vom 4. Mai 2012

Dracula auf dem Dorfe
Von Ursula Haas

Therwil. Komisch zu sein, ist schwierig. Nur schon einen Witz zu erzählen, gelingt nicht jedem. Stimmen Tonfall, Mimik und Timing nicht, wirkt die Darstellung einfach nur peinlich – selbst unter professionellen Schauspielern gilt die Komödie oft als Königsdisziplin. Kann es gut gehen, wenn sich Laiendarsteller an einen humoristischen Stoff wagen und in Slapstick-Manier ein abendfüllendes Stück inszenieren?

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