2008: «e Summernachtstraum»

Regie: Dalit Bloch

Fotos: Uwe Zinke

Presseartikel (PDF-Dateien) zu «Sommernachtstraum»: Birsigtalbote, Baslerzeitung

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Presseartikel zu «e Summernachtstraum»

BiBo, 10. April 2008: Kein Traum – 99er-Dorf erlebt einen Sommernachtstraum

Screenshot des Birsigtal-Boten vom 10. April 2008

Kein Traum – 99er-Dorf erlebt einen Sommernachtstraum

Nach einer schöpferischen Pause von zwei Jahren wird in Therwil, dank der «neuen szene 99», wieder ein Klassiker aus der Theaterwelt aufgeführt. Shakespeares Sommernachtstraum verspricht viel – und hält noch mehr. Kein Wunder, dass sämtliche zehn Aufführungen in der Mehrzweckhalle ausverkauft sein dürften.

Im Vorfeld zur Premiere vom Samstagabend (siehe auch Flyer in der letzten Ausgabe) haben wir uns mit Dalit Bloch, der Regisseurin dieses Sommernachtstraumes, unterhalten. Frau Bloch, Ehefrau von Dani Buser (bekannt aus «touche ma bouche»), ist seit 1979 Theaterpädagogin und Schauspielerin. Regieassistent und für den Text verantwortlich ist Stefan Uehlinger, ein 99er-Urgestein, die Chorleitung (Musik) untersteht Andreas Schmidt.

BiBo: Können Sie uns bereits jetzt verraten, was das Theaterpublikum erwarten wird?
Dalit Bloch: Wir laden das Publikum zu einem Event, vielmehr veritablem Theaterspektakel ein! Es ist emotionsnah, es ist sinnlich, es be- und verzaubert, es ist aber auch fröhlich. Die Leute werden lachen, mitleiden, entführt und verführt werden. Sie werden an diesem Theater eine Riesenfreude haben. Ist es nicht spannend, Schauspielerinnen und Schauspieler zu erleben, die man aus dem Dorf, aus dem Alltag kennt?

Weshalb wurde gerade der Summernachtstraum ausgewählt?
Weil alles und alle darin Platz finden. Das Stück spielt auf drei Ebenen: Die Feenwelt, die Realität von vier Jugendlichen und die Welt der Handwerker. Alle diese Welten werden sich übergreifend begegnen und dabei die Gefühlswelten an- sprechen, von tragisch bis total komisch. Sie werden die Emotionen von Verliebten erleben, die wollen und nicht dürfen, um dann auch wieder in eine ganz andere Welt einzutauchen, bei der es volkstümlich zu und her geht. Bei diesem Theaterstück können sehr viele Menschen spielen, Kinder, Jugendliche, Menschen reiferen Alters und ein ganzer Chor.

Was lässt sich zur «baseldytsche» Übersetzung sagen?
Ein Mitglied der Theatergruppe hat eine Luzerner Fassung ins Baseldeutsche übersetzt, so dass es allen Darstellern gut in den Mund passt und wunderbar für alle verständlich sein wird.

War es denn nicht schwierig, so viele Mitwirkende zu finden?
Es war sehr schön zu sehen, wie viele Menschen sich bereit erklärten, sich für dieses Projekt zu engagieren. Die Koordination war sehr anspruchsvoll. Je mehr Leute zusammenarbeiten, je öfter kann jemand erkranken oder sonst verhindert sein. Aber jetzt, nach dieser intensiven Zusammenarbeit, sind alle von einem gesunden Virus, dem ominösen Theatervirus befallen. Auch dieser Virus ist ansteckend, vor allem für das Publikum.

Wie viele Proben erforderte das Erarbeiten des Stückes?
Wir hatten seit den Herbstferien zwischen einer und drei Proben pro Woche, mit drei Intensiv-Wochenenden, und werden vor der Premiere jeden Abend proben. Das Theaterfieber und das grosse Engagement sind bei allen Beteiligten unglaublich zu spüren, der Funke ist übergesprungen. Ja, es sprühen alle geradezu vor Enthusiasmus. So ist auch die Arbeit sehr befriedigend, und an dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich bedanken bei allen, welche dieses grossartige Projekt unterstützt haben. Vor allem bei der Gemeinde Therwil, die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und uns immer wieder wohlwollend begegnet, der Dorf-Drogerie, die den Billett- verkauf für uns durchführt, und den Sponsoren, die uns grosszügig helfen. Und jetzt, liebes Publikum aus nah und fern, freuen wir uns auf Sie, damit auch Sie der Theatervirus erfasst!

Wir bedanken uns bei Frau Bloch für das Gespräch und sind sicher, dass die BiBo-Leserschaft die enormen Anstrengungen der Regisseurin und der Schauspieler-Crew mit einem Grossaufmarsch an den Vorführungsabenden belohnen wird.

Text und Interview: Georges Küng

Bildlegende: Sie sind Therwiler und Laienschauspieler mit Herzblut und Leidenschaft – und stehen ab diesem Samstag an zehn Abenden auf den Brettern, welche die einzigartige (Theater-)Welt bedeuten.

Bildlegende 2: Dalit Bloch führt Regie und ist selber eine renommierte Theaterpädagogin und Schauspielerin. Foto: Janick Zebrowski

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BaZ, 17. April 2008: Grosse Liebes-Verwirrung

Screenshot Basler Zeitung vom 17. April 2008

BaZ 17. April 2008

Grosse Liebes-Verwirrung (Steffi Zehnder)
Unter der Regie von Dalit Blochmeistert die Therwiler Laiengruppe den Sommernachtstraum – in Dialekt.

Download PDF-Datei Basler Zeitung vom 17. April 2008 (405 KB)